Public Domain, Freeware and Shareware

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Contents

Public Domain

When a programmer puts his program into the Public Domain he looses all rights as the author of the program. It is not possible for a program to be in the Public Domain and remain copyrighted: anybody can distribute it or can use the hole program or even parts of it in his own products.

Most Public Domain programs started as a tool for the programmer himself. Then he/she noted that it could be of use to others - the simplest way to make it public is therefore Public Domain.

Freeware

In contrast to Public Domain, Freeware software is copyrighted. Anybody can freely distribute or use the program but it is not allowed to change any part of it nor distribute it without all original files included.

Programming is an art just as painting. Once the painter has finished his masterpiece he certainly wants to show it to others. Similarly, the programmer is proud of his program and wants that others can benefit of it. With Freeware, he retains his copyright and because the program is free it can spread throughout the universe!

Shareware

Like Freeware, Shareware is copyrighted, with the difference that Shareware is not free. Shareware works like this: The programmer puts a Shareware version of his program onto the net. Usually this versions has some functions disabled and can be tried out for 30 days. If the user likes the program and continues to use it after that time he needs to register the program. To register, he sends the author a small amount of money and receives in response the full version of the program, a printed documentation and/or a code which enables all functions of the program. Also, once registered, updates to the program are generally free.

Shareware authors need to be carefully about not crippling their programs to much. If the program puts up a dialog every couple of minutes to remind the user of registering the program this is very likely to put him off. This is not the way to treat a potential customer! On the other hand if the unregistered program works too well the user might never take the trouble to register the program.

© 1997 Rolf Aeschbacher

Inhalt

Public Domain

Als Public Domain-Software werden Programme bezeichnet, die vom Programmautor kostenlos herausgegeben werden und für die er kein Urheberrecht wünscht. Public Domain und Copyright schliessen sich gegenseitig aus, d.h. ein Public Domain-Programm kann von jedem ohne Einschränkung verwendet, kopiert und sogar ganz oder teilweise in eigenen Programmen verwendet werden. Der Autor gibt alle Rechte und Pflichten an seinem Programm ab, indem er es als Public Domain deklariert und darauf hinweist, dass er für die Lauffähigkeit des Programmes keine Garantie übernimmt.

Die meisten Public Domain-Programme wurden ursprünglich für den Eigenbedarf geschrieben. Stellt es sich schliesslich heraus, dass ein Programm auch für andere nützlich sein könnte, beschreibt der Autor in einer kurzen Textdatei das Programm, erwähnt, dass es Public Domain ist und übermittelt es beispielsweise per Modem an eine Mailbox.

Freeware

Freeware-Software ist im Gegensatz zu Public Domain-Software copyrightgeschützt, jedoch gratis, wie der Name schon andeutet. Das Programm darf benützt, jedoch nicht verändert werden. Weiterverbreitung des Programmes ist zulässig, jedoch nur im Originalzustand mit allen zugehörigen Dateien inklusive der Dokumentation.

Programmieren ist eine Kunst wie beispielsweise auch das Malen. Hat der Maler ein Bild gemalt, signiert er es und will es selbstverständlich seinen Freunden zeigen oder gar in einer Galerie ausstellen. Genauso ist auch ein Programmierer stolz auf sein Werk und möchte, dass andere daran teilhaben können. Hierzu ist der Freeware-Status hervorragend geeignet. Er behält alle Rechte an seinem Programm - da es allerdings gratis ist, kann es sich ungehindert im ganzen Universum verbreiten!

Shareware

Shareware-Software ist wie auch Freeware-Software copyrightgeschützt; der Unterschied besteht darin, dass sie nicht mehr kostenlos ist. Viele Shareware-Programme wurden ursprünglich für den Eigenbedarf geschrieben. Merkt der Programmautor schliesslich, dass sein Programm nicht nur für andere nützlich sein könnte, sondern dass er dafür sogar Geld verlangen könnte, ist Shareware seine Wahl.

Shareware-Programme sind oft so gut, dass sie auch professionell vertrieben werden könnten. Der nötige finanzielle und zeitliche Aufwand dafür wäre jedoch aus folgenden Gründen sehr gross: Es muss jemand gefunden werden, der das Programm vertreibt (in seinem Laden anbietet) und Werbung in den Medien macht (Inserate in Zeitschriften), ausserdem muss eine gedruckte Anleitung und eine professionelle Verpackung für das Programm her, usw. Deshalb wählen viele Shareware als Vertriebssystem.

Wie kommt der Shareware-Autor nun zu seinem Geld? Dafür gibt es fast ebenso viele Schemas wie Autoren, aber in der Regel funktioniert es folgendermassen: Der Autor übermittelt die Shareware-Version seines Programmes an möglichst viele Orte (Homepage, Mailboxen, per FTP ins Internet etc). Diese Version hat meist eine eingeschränkte Funktionsvielfalt. Beim Start des Programmes und auch in der Anleitung wird deutlich darauf hingewiesen, dass das Programm Shareware ist und dass es während einer Evaluationsphase von z.B. 30 Tagen unverbindlich getestet werden darf. Findet der Anwender, dass er das Programm gut gebrauchen kann, muss er es beim Autor registrieren. Dies geschieht durch Senden der Registrierungsgebühr (meist zwischen 10 und 50 Währungseinheiten [Franken, DM, US$, ...]) an den Autor. Im Gegenzug erhält er je nach Programm die Vollversion, ein Handbuch oder/und einen Code, der alle Funktionen des Programmes freigibt. Vielfach berechtigt die Registrierung des Programmes auch zum Bezug von kostenlosen Updates (zukünftigen verbesserten/erweiterten Programmversionen).

Übrigens besteht die Kunst für den Programmierer darin, dass sein Shareware-Programm nicht zu sehr eingeschränkt werden darf, da es sonst nicht gründlich ausprobiert werden kann, und es darf nicht zu wenig eingeschränkt sein, da sonst kein Anreiz besteht, es zu registrieren. Manche Programmierer machen den Fehler, dass sie zu viele Einschränkungen einbauen und beispielsweise den Benützer alle zwei Minuten daran erinnern, dass er das Programm registrieren sollte. Dies verärgert ihn (den potentiellen Kunden!) nur und schadet deshalb mehr, als es nützt.

© 1997 Rolf Aeschbacher

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